Personzentrierte Psychotherapie - Mag. Lisa Welleschik
    Personzentrierte Psychotherapie - Mag. Lisa Welleschik                                                                    

 

 

Warum Gruppe?

 

 

Ich bin auf einer ganz persönlichen Ebene sehr überzeugt vom Konzept „Gruppe“. Durch eigene Erfahrung durfte ich erleben, was in der Gruppe möglich ist. Sie bietet Gelegenheit zum Lernen im unmittelbaren Erleben (im Gegensatz bzw. in Ergänzung zum „darüber reden“ auf einer Metaebene). Der Aspekt der Solidarität (ich bin Teil dieser Gruppe, Teil dieser Gemeinschaft) ist genauso erlebbar wie der Aspekt der Autonomie (ich bin – in Abgrenzung zu anderen).

 

In der Gruppe kann man sich ausprobieren:  Wie erleben mich andere? Wie gelingt es mir, in Kontakt zu kommen und anderen so zuzuhören, bzw. zu antworten, dass diese sich verstanden fühlen? Was lösen Konflikte in mir aus und wie gehe ich damit um? Wo habe ich Schwierigkeiten und geht es nur mir so, oder erleben das auch andere?

 

Die Erfahrung, nicht allein zu sein mit den eigenen Gefühlen und verstanden zu werden kann gemacht werden - eine Erfahrung, die beeindruckend und heilsam sein kann.

 

Gruppensituationen begegnen uns von Beginn an und begleiten uns das Leben lang – ob in der Familie, Schule, Arbeit, Sport, usw. – sehr oft bewegen wir uns in einem Gruppenkontext. Probleme und Verhaltensmuster, die wir in diesen Gruppen erleben, können in der personzentrierten Gruppe erlebbar und - durch das besondere Setting bearbeitbar werden.

 

Selbsterfahrung in einer Personzentrierten Gruppe (Encountergruppe) ist zudem eine besondere Möglichkeit, den Personzentrierten Ansatz in Aktion zu erleben.

 

Als Gruppen – „Leiterin“ (besser passt die Bezeichnung „Facilitator“, von engl. „facilitate“ – ermöglichen, erleichtern, unterstützen, fördern) sehe ich meine Aufgabe darin, die vertrauensvolle Atmosphäre der Gruppe zu fördern und zu unterstützen. In der Wahrnehmung dieser Aufgabe schätze ich die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen und biete Gruppe vorwiegend zu zweit an.

 

Für am theoretischen Hintergrund Interessierte empfehle ich: 

 

Solidarität und Autonomie

Personzentrierte Gruppenpsychotherapie in der Praxis

 

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